Lotuseffekt

Lotus Effekt

Der Lotuseffekt leitet sich von der Lotuspflanze ab, auf deren Blättern Wasser und Schmutz einfach abperlen. Das hilft dabei, dass auf der Brillenglasoberfläche keine Verunreinigungen entstehen. Zur heutigen Zeit ist diese Funktion wissenschaftlich begründet und daher auch technisch nutzbar.

Das Grundprinzip des Lotuseffektes ist eine erhöhte Oberflächenspannung von Wasser. Diese führt dazu, dass die Wassertropfen immer nach einer kleinen Oberfläche streben. Idealerweise nehmen die Tropfen eine Kugelform an. Auf einer normalen Oberfläche, führen Gravitations- und Adhäsionskräfte zu einer Auflösung der ursprünglichen Tropfenform und das Wasser breitet sich als dünner Film über die gesamte Oberfläche aus.

Bei den Blättern der Lotuspflanze werden diese Adhäsionskräfte minimiert. Wasser behält die Kugelform und perlt an den Blättern der Pflanze ab. Dabei wird Schmutz teilweise auch beseitigt. Somit reinigt sich die Pflanze selber. Ende der 90er Jahre wurde diese Technik auch industriell verwendet. Davon ist eine die Brillenglasindustrie. Diese macht sich die selbstreinigende Kraft der Pflanze für eine klare Sicht durch ein Brillenglas zum Vorteil. Dadurch wird die Schmutzanfälligkeit des Glases minimiert. 


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